Impressionen

Das Grundstück wird durch einen schmalen, lang gestreckten Grüngürtel, der sich parallel zu den direkt angrenzenden Bahngleisen entwickelt, geprägt.

Krippenhaus

Im Jahr 2016 haben wir die Chance wahrgenommen und im Nachbarhaus in der Leipziger Str. 19 unser Montessori-Kinderhaus erweitert. Hier finden 20 weitere Krippenkinder ab 14 Monaten aus dem Konstanzer Stadtgebiet eine Lern- und Betreuungsumgebung im Sinne Maria Montessoris.

Kinderhaus

Im Ergeschoss befinden sich neben dem Büro und einem Aufenthaltsraum für die MitarbeiterInnen, die Räume der Krippe, ein Multi-Bewegungsraum, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, eine Küche und mehrere Abstellräume.
 
In der 1. Etage sind 3 Gruppenräume mit jeweils eigenem Sanitärbereich, ein Werkraum und ein Besprechungszimmer eingerichtet. Die Gruppenräume werden jeweils durch ein Freiluftzimmer erweitert.
 
Das gesamte Haus hat an allen Seiten große Fensterfronten.

Tagesablauf

Wie sieht ein Tag in unserem Kinderhaus aus?
Aus verschiedenen Sichtweisen können Sie sich einen Eindruck davon machen.

Kindersicht

Oder wie wäre es mit der Tagesablauf-Beschreibung von Dominik! PDF

Aus Sicht der ErzieherIn

Der Morgen beginnt mit der Freiarbeit. Während dieser Zeit gibt es kein festes Angebot. Die Kinder haben die Möglichkeit – im Rahmen der vorbereiteten Umgebung -, in aller Ruhe ihren individuellen Interessen nachzugehen. Dabei können sie allein oder mit Unterstützung der ErzieherIn, ihre Tätigkeiten auswählen und auch entscheiden, ob sie Spielpartner wünschen.

In der Freiarbeitsphase besteht auch die Gelegenheit zu frühstücken. Hier können geübte Fertigkeiten zu einem sozialen Zweck eingesetzt werden, z. B. wenn ein Kind einem körperbehinderten Kind hilft, seinen Tee einzugießen. Wir leiten die Kinder dazu an, das benützte Geschirr anschließend abzuwaschen und den Tischplatz für das nächste Kind neu herzurichten.

Nach der Freiarbeit versammeln sich die Kinder im Stuhlkreis. Hier stehen gemeinsame Beschäftigungen im Mittelpunkt. Je nach Situation werden z. B. Spiele gemacht und gesungen, Bilderbücher betrachtet und Geschichten erzählt, Gespräche geführt, Sachthemen erörtert oder auch gemeinsam gefeiert. Danach geht es fast immer in den Garten.

Nachmittags stehen erlebnispädagogische und bewegungsintensive Angebote im Vordergrund. Folgende Themen werden angeboten:
Montag         Geschichten
Dienstag       Turnen
Mittwoch      Singen und Musizieren
Donnerstag   Kooperationsspiele

Wo immer sich die Gelegenheit ergibt, versuchen wir, unseren Kindern auch außerhalb des Kinderhauses neue Erfahrungsmöglichkeiten zu erschließen, z. B. bei Ausflügen, Naturerkundungen, Museums- und Theaterbesuchen.
Jede Gruppe übernachtet einmal pro Kindergartenjahr im Kinderhaus.

Ein weiterer Artikel zum Thema „Tagesablauf“ ist in der Montessorizeitschrift der Montessori-Vereinigung Aachen, Ausgabe Juni 2011 erschienen. Autorin: Renate Hipp – Leiterin des Kinderhauses.
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