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Hipp! Hipp! Hurra!

Unser sommerliches Abschiedsfest findet am 24. Mai 2019 von 16 bis 19 Uhr im Montessori Kinderhaus in der Leipziger Straße statt.

Wir laden alle Eltern, Kinder und Freunde des Montessori Kinderhauses dazu ein, mit uns unsere Kinderhausleiterin Renate Hipp nach 30 wunderbaren und ereignisreichen Jahren  in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden.

Unter dem Motto „Hipp! Hipp! Hurra!“ feiern wir ein Sommerfest mit Essen, Trinken und einem Überraschungsprogramm.

Südkurier über unser Sommerfest 2018

Nach unserem Sommerfest, welches gleichzeitig das Einweihungsfest unseres Krippenhauses war, waren wir in der Zeitung!

Tolle Aufführungen im Montessori-Kinderhaus:

Die Feier für das vor zwei Jahren eröffnete Kinderhaus ist nun nachgeholt, und der Garten von allen Altlasten befreit. | Bild: Claudia Rindt

 

Im Saal staut sich die Hitze, doch die Eltern drängen zu den Aufführungen der Kinder im Kinder- und Krippenhaus Montessori. Die Kleinen ernten großen Applaus. Doch der wahre Star bei diesem Sommerfest ist der Garten, der endlich wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Nach Giftfunden im Frühjahr 2016 war er teilweise gesperrt worden.

Fast zwei Jahre lang mussten die Erzieher für 92 Kinder aus Krippe und Kindergarten Alternativen finden, wenn sie ins Freie wollten. „Wir waren in ganz Wollmatingen auf den Spielplätzen unterwegs“, sagt Leiterin Renate Hipp. Sie zeigt sich erleichtert, dass die Zeit der Provisorien vorbei ist. Mit dem Sommerfest holt das Haus auch die Feier für die Eröffnung der neu gebauten Krippe nach. Diese war nach den Giftfunden im Frühjahr 2016 ins Wasser gefallen.

Belasteter Boden wurde ausgetauscht

„Mit Kraft und Ideenreichtum haben die Erzieher das überbrückt. Das war eine riesige logistische Leistung“, sagt rückblickend Holger Mankel, Vorsitzender des Montessori-Vereins. Er ist froh, dass der belastete Boden ausgetauscht und auf der Fläche zwischen dem Kinderhaus und dem Haus für die Kinderkrippe ein Spieleparadies entstanden ist. Zu den Altlasten, die im Erdreich des Gartens gefunden worden waren, gehörten Blei und polychlorierte Stoffe. Die Kinder, so sagten Experten, seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen.

Mit der neuen Krippe hat sich die Zahl der Kinder von 72 auf 92 erhöht und die Zahl der Mitarbeiter von 16 auf 23. Die Kleinkindbetreuung ist personalintensiv und viele arbeiten nicht Vollzeit. Um den Garten von den Altlasten zu befreien, mussten nach Angaben des Montessori-Vereins rund 300 000 Euro aufgewendet werden, welche die Stadt Konstanz trägt. Ihr gehört ein Teil der Flächen.

Auch für den Aufbau der neuen Spielgeräte, die rund 70 000 Euro kosteten, bekam der Verein Fördergeld von der Stadt. Zudem sammelte er Spenden. Der Verein müsse noch etwas mehr als 10 000 Euro aufbringen, sagt Mankel. Spenden seien also weiter hochwillkommen.

Neue Krippe

Stoerche

Im Jahr 2016 haben wir die Chance wahrgenommen und im Nachbarhaus in der Leipziger Str. 19 unser Montessori-Kinderhaus erweitert. Hier finden 20 weitere Krippenkinder ab 14 Monaten aus dem Konstanzer Stadtgebiet eine Lern- und Betreuungsumgebung im Sinne Maria Montessoris.

Das Montessori-Kinderhaus blickt auf eine lange Tradition zurück: Die ersten Mitglieder kamen vor über 30 Jahren zusammen und mittlerweile ist es die dritte Generation, die unser Kinderhaus besucht.

In Summe greifen unsere ErzieherInnen auf ein Jahrhundert gesammelte Erfahrung und Kompetenz in der Montessori-Arbeit zurück. Sie schaffen den Kindern eine Umgebung, in der sie lernen, selbständig zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

„Unser Ziel sind glückliche Kinder“, sagt Renate Hipp, Kinderhaus-Leiterin. Gemäß dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun.“ unterstützt das Team die Kinder in ihrem individuellen Bestreben nach Lernen. Respektvolles Miteinander und die Vermittlung von sozialen Werten sind die Basis dafür.

Diese Umgebung finden die Kinder in den neuen hellen, warmen und kindgerechten Räumlichkeiten. Nach den erfolgreichen Baumaßnahmen können nun die Kleinsten ihre Welt wieder ein Stück vergrößern, erobern und an den neuen Herausforderungen wachsen.